© Mark Levitin
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Eine alte Teakholzbrücke in U Bein, Mandalay

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Die alte Teakholzbrücke in U Bein, etwa 10 km südlich von Mandalay, wird oft als die älteste oder längste derartige Konstruktion der Welt bezeichnet. Beide Aussagen mögen zwar umstritten sein, aber das macht diese Attraktion nicht weniger spektakulär und stimmungsvoll. Es handelt sich definitiv nicht um ein Reiseziel abseits der ausgetretenen Pfade, das bei in- und ausländischen Touristen sehr beliebt ist, aber dennoch zu den charakteristischen Sehenswürdigkeiten gehört, die nicht zugunsten von etwas weniger Alltäglichem übersprungen werden können. Es gilt das alte Klischee: Wer nicht dort war, war auch nicht in Myanmar. Ein starker erlösender Faktor ist, dass die Brücke in U Bein trotz ihrer Beliebtheit überraschend authentisch bleibt. Die meisten der ursprünglichen Pfeiler und Bohlen sind erhalten geblieben, nur einige wenige Betonstützen wurden dort hinzugefügt, wo das alte Holz gefährlich abgenutzt war. In der Regel sind immer noch mehr Einheimische auf der Brücke, die ihren eigenen Geschäften nachgehen, als Reisende, zumindest am Morgen vor Ankunft der Reisegruppen. Die Aussicht auf Sonnenuntergang und -aufgang ist sowohl von der Brücke als auch mit ihr von beiden Ufern aus unweigerlich schön, und wenn einen die Eskapaden selbstsüchtiger Touristen übermäßig ärgern, sollte der in Tapa-Hütten am Ostufer verkaufte einheimische Palmenwein die Irritation lindern.

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Längste und älteste?

Die Brücke in U Bein ist lang. Während ihr Status als längste Teakholzbrücke der Welt umstritten ist, ist die 1200 Meter lange Brücke aus der Antike, die noch immer steht und den massiven Fußgängerverkehr trägt, beeindruckend. Ihr Alter ist weniger ehrfurchtgebietend, obwohl auch hier oft behauptet wird, sie sei das älteste derartige Bauwerk, das es gibt. Es wurde jedoch erst vor eineinhalb Jahrhunderten errichtet, nachdem die Hauptstadt Burmas 1857 von Inwa nach Mandalay verlegt worden war. Das Teakholz aus dem demontierten Königspalast in Inwa wurde dann für den Bau dieser Brücke verwendet, die die Breite des Taungthaman-Sees überspannt. Abgesehen davon, dass sie eine Reihe von Siedlungen miteinander verband, ermöglichte sie den Mönchen einen leichten Zugang zu wichtigen Klöstern auf beiden Seiten des Sees. Bis heute kann man große Gruppen von buddhistischen Mönchen in Safrangewändern über die Brücke gehen sehen, die meist auf dem Weg zum oder vom großen Mahagandayon-Kloster am Westufer sind. Dies ist ein spektakulärer Anblick, wenn auch zu häufig fotografiert, um als Original zu gelten. Die Mönche scheinen auch der kameraschwenkenden Touristen ziemlich überdrüssig zu sein.

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Praktische Hinweise

Die Brücke in U Bein ist von Mandalay aus sehr leicht zu erreichen - jeder Songtaew (ein Personentransporter), der nach Sagaing oder Amarapura fährt, setzt Sie etwa 1 km westlich davon auf der Autobahn ab. An beiden Enden der Brücke gibt es Ticketschalter, die eine saftige Eintrittsgebühr verlangen, angeblich für die Erhaltung der alten Teakholzstruktur. Restaurants und Essensstände säumen beide Ufer des Sees. Diejenigen am westlichen Ufer sind mehr auf Ausländer ausgerichtet, während die östliche Seite hauptsächlich für einheimische Touristen bestimmt zu sein scheint. Hier findet man auch Hütten am Seeufer, in denen einheimischer Palmenwein serviert wird - süß, billig und leicht berauschend. Für die stimmungsvollsten Fotos sollten Sie versuchen, andere Reisende zu schlagen, indem Sie sehr früh, bei Sonnenaufgang, ankommen. Die Aussicht auf den Sonnenuntergang ist ebenso beeindruckend, aber ein Fotograf könnte enttäuscht sein, wenn er sieht, dass die Brücke von Reisegruppen überfüllt ist.

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U Bein Bridge, Mandalay
U Bein Bridge, Mandalay
U Bein Bridge, Mandalay, Myanmar (Burma)

Der Schriftsteller

Mark Levitin

Mark Levitin

Ich bin Mark, ein professioneller Reisefotograf, ein digitaler Nomade. In den letzten vier Jahren war ich in Indonesien tätig; jedes Jahr verbringe ich dort etwa sechs Monate und die andere Hälfte des Jahres reise ich nach Asien. Davor verbrachte ich vier Jahre in Thailand und erkundete das Land von allen Seiten.

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