Credit © iStock/SPmemory
Credit © iStock/SPmemory

Buddhismus, Modernität und Kreativität im Weißen Tempel von Chiang Rai

2 Minuten Lesedauer

Dieser Artikel wird mit Hilfe eines Algorithmus übersetzt.

Dieser Text wurde ins Deutsch übersetzt aus der Originalsprache English.

Der Weiße Tempel von Chiang Rai in Nordthailand, eine außergewöhnliche Kombination aus Buddhismus, Moderne und persönlicher Kreativität, ist ein unvergesslicher Anblick. Künstlerisch, spirituell, unberechenbar, ist es viel mehr als ein Ort der Anbetung. Es ist ein postmodernes Meisterwerk eines einzigen Künstlers, Chaloemchai Khositphiphat, der sein Leben diesem Projekt gewidmet hat. Das Ergebnis ist beeindruckend, kraftvoll genug, um dir sofortige Erleuchtung zu geben, wie bei einem Zen-Koan.

Samsara in Farbe und Stein

Hier ist ein Rätsel für dich: Wie kombiniere ich Harry Potter, Raumschiffe, die Ereignisse vom 11. September und Buddha Gautama in einem Satz? Schwierig, nicht wahr? Nun, ein inspirierter thailändischer Künstler hat sie alle in einem Tempel vereint. Dazu kommen Umweltthemen, Satelliten, Michael Jackson, Neo aus The Matrix, Hello Kitty, Angry Birds und viele Drachen - es muss Drachen geben. Positionieren Sie sie so, dass sie eine spirituelle Ebbe bilden, die sich allmählich zurückzieht, wenn Sie hineingehen, um Regenbögen und Lichtstrahlen freizulegen. Vervollständigen Sie dieses Bild der Gelassenheit mit einer Schwerpunktfigur: Lord Buddha. Die Außenwände kalken, bis sie glitzern, Glasscherben einsetzen, damit sie noch mehr glänzen. Umgeben Sie dies mit anderen bizarren Strukturen: einer schwachen Brücke über ein Meer gieriger menschlicher Hände, dem schrecklichen Kopf des filmischen Raubtiers, futuristischen Kinnari (Himmelswesen) und einer goldenen öffentlichen Toilette. Das ist der Wat Rong Khun, ein Tempel wie kein anderer in Thailand. Eklektisch? Hektisch? Scheinbar bedeutungslos? Nun, Samsara auch, der Kreislauf unseres weltlichen Lebens. Genau das behauptet der Autor und Hauptsponsor dieses außergewöhnlichen künstlerischen Projekts.

© Mark Levitin
© Mark Levitin

Die Arbeit eines einzelnen Mannes

Als die lokale buddhistische Gemeinschaft nicht in der Lage war, die Mittel für die Wiederherstellung des verfallenen Tempels des Dorfes Rong Khun in der Nähe von Chiang Rai aufzubringen, bot der bildende Künstler Chaloemchai Khositphiphat an, die Initiative zu ergreifen. Mit der Investition seiner Finanzen, seiner künstlerischen Vision und spirituellen Ideen begann er 1997 mit dem Wiederaufbau des Wat Rong Khun. Es ist noch in Arbeit, und der Fertigstellungstermin muss noch errechnet werden. Durch das Erdbeben im Mai 2014, das die Gebäude beschädigte, haben sich die Arbeiten zusätzlich verzögert. Inzwischen sind sie restauriert und für die Öffentlichkeit zugänglich, und der Bau geht weiter. In gewisser Weise kann dies als eine weitere Darstellung von Samsara betrachtet werden: ein scheinbar endloser Kampf mit dem chaotischen Universum. Und die Geschichte des Weißen Tempels zeigt, dass er durch Hingabe und Kreativität überwunden werden kann.

© Mark Levitin
© Mark Levitin

Zu Besuch im Wat Rong Khun

Diese künstlerische Mischung aus Buddhismus, Moderne und Kreativität zu erleben, erfordert keinen besonderen Aufwand. Direkte Busse zum Weißen Tempel fahren regelmäßig vom Busbahnhof Chiang Rai ab. Für Ausländer gibt es jetzt eine Eintrittsgebühr - 50 THB (~1,5€) zum Zeitpunkt der Recherche. Die Öffnungszeiten sind von 08:00-17:00 Uhr. Denken Sie daran, dass es sich um einen buddhistischen Tempel handelt, nicht um eine Freiluftgalerie. Zieh dich bescheiden an, benimm dich vernünftig. Sehen Sie sich die Gemälde von Chaloemchai Khositphiphat an, weniger monumental, aber genauso spirituell, im angrenzenden Museum. Und vergessen Sie nicht, die Toilette zu besuchen - ein bewusst opulenter, goldfarbener Hinweis auf den wahren Wert des weltlichen Reichtums.

Wat Rong Khun, Chiang Rai
Wat Rong Khun, Chiang Rai
Pa O Don Chai, Chiang Rai District, Chiang Rai 57000, Thailand

Der Schriftsteller

Mark Levitin

Mark Levitin

Ich bin Mark, ein professioneller Reisefotograf, ein digitaler Nomade. In den letzten vier Jahren war ich in Indonesien tätig; jedes Jahr verbringe ich dort etwa sechs Monate und die andere Hälfte des Jahres reise ich nach Asien. Davor verbrachte ich vier Jahre in Thailand und erkundete das Land von allen Seiten.

Weitere Reisegeschichte für Sie