Cover photo © Marie-Madeleine & Giuseppe
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Coppet: Eine charmante Stadt am Genferseeufer

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Wie wir bereits in anderen Geschichten geschrieben haben, ist die Region Genfersee, die die Schweiz mit Frankreich verbindet, vollgepackt mit schönen Städten und malerischen Dörfern. Genf und Lausanne sind eindeutig die grössten und bekanntesten Städte der Region; sie sind auf jeden Fall einen Besuch für ein paar Tage wert. Um die Schönheit der Gegend jedoch intensiv zu erleben, empfehlen wir, kleinere Orte zu erkunden. Die Schweizer Terrassenweinberge des Lavaux, der überragende Berg Pélerin, das französische Dorf Yvoire, um nur einige zu nennen, haben einen einzigartigen Charme. Heute freuen wir uns, Ihnen die kleine, aber feine Stadt Coppet vorzustellen. Ein weiteres Juwel auf der Liste der Sehenswürdigkeiten am Genfersee.

© Marie-Madeleine & Giuseppe
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Wir befinden uns in der Westschweiz. Coppet ist Teil der Gemeinde Terre Sainte (Heiliges Land). Sie finden es auf einer Karte wenige Kilometer östlich von Genf, im Kanton Waadt, zwischen Nyon und Versoix. Einige glauben, dass dieser Name von mehreren Pilgern stammt, die auf dem Weg nach Santiago de Compostela anhalten, um sich auszuruhen und Kraft zu schöpfen.

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Das historische Dorf Coppet besteht nur aus wenigen malerischen Straßen am See. Der Bahnhof ist bequemerweise nur wenige hundert Meter entfernt. Vom Bahnhof von Coppet aus ist das Schloss von Coppet das wichtigste historische Denkmal, auf das Sie stoßen können. Die erste Besiedlung der Stadt und der Burg selbst geht auf das Jahr 1280 zurück. Die heutige Burg ist jedoch etwa 500 Jahre jünger (1780). Im Laufe der Jahrhunderte erlebte das Schloss von Coppet mehrere Ereignisse. Einer der Eigentümer war Jacques Necker, der Finanzminister Ludwigs XVI., der während der Französischen Revolution eine Schlüsselrolle spielte. Neckers Tochter, Germaine de Staël, eine Literatin, lud illustre Gäste auf das Schloss ein, vor allem politische und kulturelle Persönlichkeiten gegen Napoleon. Plötzlich wurde die anonyme Schweizer Stadt Coppet zu einem Schlüsselpunkt für die Gegner von Napoleon Bonaparte. Nach dem Tod von Germaine de Staël geriet Coppet wieder in Vergessenheit, als alle Prominenten wegzogen. Das Schloss ist heute noch Privatbesitz, kann aber von April bis Oktober besichtigt werden. Die Schlossgasse, ein kleiner Park vor den Haupteingangsportalen, bietet einen schönen kurzen Spaziergang mit Blick auf den Genfersee.

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Der Rest des historischen Zentrums besteht hauptsächlich aus einer Straße parallel zum Seeufer. Die alten Steinarkaden und historischen Häuser machen es zu einem hübschen Dorf, das man erkunden kann. Ein auffallendes Denkmal an der Straße ist das Museum Vieux-Coppet. Es befindet sich in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert, das der Gemeinde von ihrer letzten Besitzerin, Frau Michel, geschenkt wurde. Das Museum zeigt eine authentische bürgerliche Residenz aus dem 18. und 19. Jahrhundert im Dorf. Zögern Sie nicht, für einen Besuch vorbeizuschauen; der Eintritt ist kostenlos!

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Gegenüber dem Museum befinden sich die Gebäude der Gemeinde. Eingebettet in einen kleinen Hof auf der linken Seite neben dem Eingang befindet sich ein kleiner geheimer Rosengarten mit herrlichem Blick auf den See und die umliegenden Berge im Hintergrund.

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Der Schriftsteller

Marie-Madeleine & Giuseppe Renauld

Marie-Madeleine & Giuseppe Renauld

Marie-Madeleine und Giuseppe sind ein Paar, das in Genf, Schweiz, lebt. Beide sind leidenschaftlich interessiert an Reisen, Geschichte, Kulturen und traditionellem Essen. Sie erzählen Geschichten über Brüssel und Südbelgien sowie das italienische Tal von Mont-Blanc und Umgebung.

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