© Marie-Madeleine & Giuseppe
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Delémont, die Hauptstadt des Kantons Jura

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Im Nordwesten der Schweiz ist der Kanton Jura ein schöner holziger und ländlicher Staat. Das Juragebirge und sein Hochland bedecken den größten Teil des Südens, während der Norden überwiegend flach ist (Plateau). Auf der Westseite des Röstigrabens (der kulturellen Grenze zwischen der West- und der Deutschschweiz) ist der Kanton Jura im Wesentlichen französischsprachig. Ederswiler ist die einzige Ausnahme, bei der die Amtssprache Deutsch ist. In dieser Geschichte laden wir Sie ein, Delémont, die Hauptstadt des Kantons Jura, des jüngsten Schweizer Staates (1979), zu entdecken.

Delémont: eine lange Geschichte

Die ältesten menschlichen Zeugnisse in der Region sind in Siedlungen aus der Bronzezeit zu finden. Seitdem ist der Platz besetzt. Spuren römischer Fundamente sind noch heute sichtbar.

Die erste Erwähnung des alten "Delemonte" geht auf das 8. Jahrhundert zurück. Delémont, zunächst nur ein Weiler, wuchs im Mittelalter zu einer befestigten Stadt heran. Von den vier Toren - Durchgängen durch die befestigten Mauern - sind zwei noch heute in ausgezeichnetem Zustand: die "Porte de Porrentruy" (Porrentruy-Tor) und die "Porte au loup" (Wolfstor). Die charmante Innenstadt ist auch heute noch vollgepackt mit vielen mittelalterlichen Gebäuden.

© Marie-Madeleine & Giuseppe
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Delémont beherbergt außerdem sechs Brunnen im Stil der Spätrenaissance. Sie alle gehen auf das 16. Jahrhundert zurück. Verzierte Brunnen gelten als typisch schweizerisches Architekturelement; viele von ihnen befinden sich nicht nur in Delémont, sondern auch in mehreren anderen Schweizer Städten (siehe z.B. Solothurn). Diese Brunnen sind heute malerische Denkmäler, aber sie waren für die Einheimischen zum Zeitpunkt ihres Baus von entscheidender Bedeutung.

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Ungeachtet all dieser mittelalterlichen und Renaissance-Gebäude wurde der größte Teil von Delémont im Laufe des 18. Jahrhunderts wieder aufgebaut.

Nicht zu verpassen

Mit Blick auf das umliegende Tal stammt die katholische Kirche Saint-Marcel aus dem 18. Jahrhundert. Sie ersetzte ein altes gotisches Heiligtum. Diese Kirche ist definitiv einen Besuch wert: Sie ist im spätbarocken und neoklassischen Stil eingerichtet. Im Inneren finden Sie auch schöne Holzarbeiten, insbesondere die Orgel aus dem 18. Jahrhundert.

Saint-Marcel church, Delémont
Saint-Marcel church, Delémont
Place de l'Eglise 3, 2800 Delémont, Suisse
© Marie-Madeleine & Giuseppe
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Im südwestlichen Teil der Altstadt steht stolz das imposante Fürstbischöfliche Schloss. In den Jahren 1716-1721 als Ersatz für eine ältere mittelalterliche Burg erbaut, beherbergt die Sommerresidenz des Fürstbischofs Jean-Conrad de Reinach-Hirtzbach heute eine Grundschule. Leider kann es nicht besucht werden. Die Umgebung dieses barocken Schlosses sollte man sich jedoch nicht entgehen lassen! Der Schlossgarten ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

Prince-Bishop's Castle, Delémont
Prince-Bishop's Castle, Delémont
Rue du vingt-trois Juin 25, 2800 Delémont, Suisse

Das Juramuseum für Kunst und Geschichte von Delémont befindet sich direkt neben dem Schloss. Es zeigt Sammlungen zur Geschichte der Region und insbesondere des Kantons Jura. Allen Besuchern steht eine Vielzahl von Aktivitäten zur Verfügung.

Musée jurassien d'art et d'histoire
Musée jurassien d'art et d'histoire
Rue du vingt-trois Juin 52, 2800 Delémont, Suisse
© Marie-Madeleine & Giuseppe
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Rund um Delémont

Der "Sentier Auguste Quiquerez" ist ein markierter Weg, der der Geschichte des Wissenschaftlers Auguste Quiquerez folgt. Der 1801 geborene Quiquerez schrieb viele Texte über seine Wanderungen und die Geologie, die Fauna und Flora des Kantons Jura. Er kannte die Region um Delémont gut, seit er sie durch seine langen Spaziergänge auf dem Land entdeckt hatte. Dieser 13 Kilometer lange Spaziergang lädt Sie ein, die schöne Umgebung von Delémont mit eigenen Augen zu sehen.


Der Schriftsteller

Marie-Madeleine & Giuseppe Renauld

Marie-Madeleine & Giuseppe Renauld

Marie-Madeleine und Giuseppe sind ein Paar, das in Genf, Schweiz, lebt. Beide sind leidenschaftlich interessiert an Reisen, Geschichte, Kulturen und traditionellem Essen. Sie erzählen Geschichten über Brüssel und Südbelgien sowie das italienische Tal von Mont-Blanc und Umgebung.

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