Piazzas in Italien: Domplatz, Lecce

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Die menschliche Zivilisation verdankt Italien ein großes "Dankeschön" für viele Dinge. Die Kultur, die "Dolce far niente" als lebendige Philosophie fördert, verdient es, befolgt zu werden, um die ultimative Lebensfreude zu finden. Treffpunkte und zentrale Orte gab es seit Beginn der Zivilisation. Auch wenn es wie eine fortschrittliche Stadtplanung aussieht, gibt es seit jeher den Bedarf an Treffpunkt-förmigen Formen von Plätzen. Neben Griechenland, dem Geburtsort des Forums und der Agora, ist Italien das Notizbuch für "wie ein Quadrat aussehen soll". Anhand einiger Beispiele möchte ich Ihnen die Einzigartigkeit und Schönheit dieser italienischen "Erfindung" vorstellen. Los geht's, Piazzas in Italien: Piazza del Duomo, Lecce.

Piazza del Duomo, Lecce.

Lecce ist eine barocke Denkmalstadt in Süditalien, und die zentrale Piazza, die Piazza del Duomo, ist zweifellos ihr Charme. Diese Piazza ist eine geschlossene Piazza, die sogar wie ein Atrium aussieht. Sie können durch ein Tor eintreten und die intime Atmosphäre dieses Ortes in vollen Zügen genießen. Früher war der Platz tagsüber ein Innenhof, abends war er mit Toren verschlossen. Am Eingang des Platzes sieht man noch die großen Stümpfe der Tore. Während Sie hier sind, können Sie den Dom von Lecce, den Glockenturm, den Bischofspalast und den Seminarpalast genießen.

Zentral auf dem Platz liegt der Dom von Lecce, die Kathedrale der Stadt. Ursprünglich wurde es im 12. Jahrhundert erbaut und Mitte des 17. Jahrhunderts von Giuseppe Zimbalo (dem berühmtesten Barockarchitekten in Lecce) im Barockstil restauriert. Wenn Sie mehr von seinem Werk sehen möchten, besuchen Sie die Rosenkranzkirche, die untere Fassade des Celestine Palastes und die Säule des Heiligen Oronzo.

Es gibt jedoch einen Haken bei dieser Kathedrale: Sie hat tatsächlich eine "falsche" Fassade. Beim Betreten des Platzes wird man Zeuge der grandiosen Fassade des Doms. Dies ist jedoch nicht die Hauptfassade der Kirche, sondern ein Eingang, der Sie direkt zu einem Seitenschiff der Kirche führt! Die Hauptfassade befindet sich an der Seite und ist beim Betreten des Platzes nicht sichtbar.

Der im 17. Jahrhundert errichtete Glockenturm, ebenfalls vom Architekten Giuseppe Zimbalo entworfen, hat eine quadratische Form und scheint aus fünf sich verjüngenden Ebenen zu bestehen. Die letzte wird von einer achteckigen Majolikakuppel überragt, auf der sich eine eiserne Statue von Sant'Oronzo befindet. Es hat eine Höhe von 72 Metern und bietet einen herrlichen Blick auf die Adria. An klaren Tagen sind sogar die Berge Albaniens sichtbar. Diese Piazza war einst ein Innenhof mit einem nachts geschlossenen Eingang. Heute ist eines der schönsten Erlebnisse, die man in Lecce haben kann, wenn man sich bei Sonnenuntergang auf diesem Platz aufhält und den glühenden lokalen Kalkstein genießt.


Der Schriftsteller

Zlata Golaboska

Zlata Golaboska

Ich bin Zlata und ich bin ein Architekt, der auf dem Balkan lebt. Ich interessiere mich leidenschaftlich für Städte, wie Menschen Architektur beeinflussen und umgekehrt, und wie Orte unser Leben verändern.

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