Prähistorisches Salzbergwerk in Hallstatt

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Ein Mineral prägte die Geschichte der Region um die Seestadt Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut wie kein anderes. Dieses Mineral ist Salz, ein sehr wertvolles Gut in der Geschichte, das manchmal den gleichen Wert wie das Gold hat. So waren die salzreichen Berge des Salzkammergutes und des Hallstätter Oberlandes schon in prähistorischer Zeit besiedelt, obwohl die Region durch unwirtliches Gebirge geprägt ist. Im Allgemeinen wurde Salz geschätzt, weil es für seine Fähigkeit, die Lebensmittel zu lagern, gelobt wurde, außerdem gab es nur wenige Salzbergwerke und die erfolgreiche Gewinnung war schwierig. In Hallstatt wurde der organisierte Salzbergbau bereits in der Bronzezeit um 1500 v. Chr. nachgewiesen. Das Salzbergwerk in den Bergen über der Stadt zeugt noch heute von der Geschichte des Salzes in der Region und gilt als das älteste bekannte Salzbergwerk der Welt. In den ersten Jahrtausenden wurde ein ca. 4000 Meter langes Tunnelsystem von Hand erstellt.

Im 19. Jahrhundert wurde hoch in den Bergen über der Stadt Nekropole aus der Bronzezeit mit etwa 1.300 Gräbern entdeckt, darunter etwa 2.000 Individuen, viele davon mit feinen Artefakten, die sogar Bernstein und Elfenbein enthalten, was auf ein Leben weit über dem Existenzminimum schließen lässt. Letztlich würden diese Funde einer ganzen Epoche der Menschheitsgeschichte ihren Namen geben: Die Jahre der Späteisenzeit zwischen etwa 800 und 400 v. Chr. werden weltweit als "Hallstattzeit" bezeichnet. Es wurde jedoch keine Siedlung dieser sogenannten Hallstattkultur entdeckt. Es wird vermutet, dass diese Kultur dank der Ausbeutung der Salzbergwerke boomte und gedieh.

Heute ist es möglich, die Salzbergwerke unter dem Namen Salzwelten zu besichtigen und zu besichtigen, durch die Tunnel zu gehen und sogar eine Rutsche auf der 64 Meter langen Holzrutsche zu nehmen, die einst von den Bergleuten benutzt wurde. Von den bestehenden 65 km Tunnel sind 22,5 km begehbar. In Salzwelten kann man auch einen unterirdischen Salzsee sehen, ein herrliches unterirdisches Kino besuchen, sowie die älteste Holztreppe Europas. Eine weitere Kuriosität des Bergwerks ist der "Mann im Salz", ein gut erhaltener Körper eines prähistorischen Bergarbeiters, der bereits im 18. Es wird vermutet, dass der Mann bei einem Unfall im 1. Jahrtausend v. Chr. verschwand. Im Jahr 2013 wurde die Aussichtsplattform 360 Meter über den Dächern von Hallstatt eröffnet. Die Aussicht über die malerischste Stadt Österreichs, den Hallstätter See und das Dachsteinmassiv ist atemberaubend.

Die beste Art, das Salzbergwerk Salzwelten zu besichtigen, ist eine Standseilbahn direkt aus der Stadt oder eine Wanderung von ca. 1,5 Stunden. Wandern kann man auch auf einem der schönsten Wanderwege Österreichs, der entlang des Hallstätter Sees und der Traun zwischen Bergen und Dörfern durch das Innere Salzkammergut führt. Dieser Weg führt entlang der Route der ältesten noch in Betrieb befindlichen Industrieleitung der Welt, der alten Soleleitung.


Der Schriftsteller

Ogi Savic

Ogi Savic

Ich bin Ogi. Als Journalistin und Ökonomin lebe ich in Wien und habe eine Leidenschaft für Skifahren, Reisen, gutes Essen und Trinken. Ich schreibe über all diese Aspekte (und mehr) des schönen Österreichs.

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