© Istock/blanscape
© Istock/blanscape

Sangkhlaburi, Thailands authentischer "wild West"

3 Minuten Lesedauer

Dieser Artikel wird mit Hilfe eines Algorithmus übersetzt.

Dieser Text wurde ins Deutsch übersetzt aus der Originalsprache English.

Eines der wildesten, unerforschtesten Gebiete Thailands abseits der ausgetretenen Pfade liegt überraschend nahe am großstädtischen Wahnsinn von Bangkok, nur wenige Stunden Busfahrt entfernt. Sangkhlaburi, eine kleine Stadt in einer abgelegenen westlichen Ecke der Provinz Kanchanaburi, ist von Dschungel, Seen, Wasserfällen und Stammesdörfern umgeben. Touristen sind ein sehr seltener Anblick. Dennoch beherbergt die Region zahlreiche Attraktionen, sowohl natürliche als auch vom Menschen geschaffene. Ein versunkener Tempel in der Mitte eines Stausees zum Beispiel oder eine riesige Holzbrücke. Der attraktivste Teil ist jedoch die Authentizität des Ganzen. Nicht nur der Massentourismus, sondern auch die exzessive lokale Entwicklung scheint Sangkhlaburi vorerst verschont zu haben. Die Nähe zu Myanmar und die traditionellen Bräuche der Mon, der dominierenden ethnischen Gruppe, tragen zur kulturellen Vielseitigkeit der Stadt bei. Alles in allem gehört Sangkhlaburi zu den interessantesten thailändischen Bezirken, die es zu erkunden gilt.

© Istock/blanscape
© Istock/blanscape

Sangkhlaburi selbst

Das wichtigste Wahrzeichen von Sangkhlaburi ist zweifellos die 440 m lange hölzerne Mon-Brücke. Dieses verrückte vertikale Netz aus riesigen Teakholzstämmen ähnelt einem Stück eines Fantasy-Filmsets, das scheinbar wie von Zauberhand allein steht, in Wirklichkeit aber stabil genug ist, um intensiven Fußgängerverkehr zu bewältigen. Unterhalb und um die Brücke herum schwimmen Floßhäuser im See - der typische Wohnstil der Mon-Leute. Überqueren Sie die Brücke und erkunden Sie das Dorf der Mon, Wangka, am anderen Ufer. Das Dorf wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg von Flüchtlingen aus Burma gegründet und besteht hauptsächlich aus Bambushäusern auf Stelzen. Mon-Frauen sitzen oft unter ihren Häusern, weben traditionelle Sarongs auf Handwebstühlen oder stellen Körbe her. Abgesehen von der Stammeskultur ist das Wat Wang Wiwekaram einen Blick wert, auch wenn dieses Betonkloster aus der Ferne zugegebenermaßen besser aussieht. Am Morgen öffnet der ländliche Markt in der Nähe des westlichen Endes der Brücke - eine gute Gelegenheit, ethnische Gerichte zu probieren, von denen einige mit "exotischem" Fleisch, z.B. Kröte, zubereitet werden.

© Istock/Sittipong Chananithitham
© Istock/Sittipong Chananithitham

Rund um Sangkhlaburi

Eine etwas bizarre Attraktion ist das Wat Samprasob. Dieser Tempel stand früher auf einem Hügel mit Blick auf ein lokales Dorf, bis er in den 1980er Jahren untergetaucht wurde, um ein Reservoir für das Kraftwerk Vajiralongkorn zu schaffen. Jetzt ragt die Gebäuderuine halb aus dem Wasser wie Thailands Tribut an das verlorene Königreich Atlantis. Um es zu besichtigen, müsste man ein Boot mieten. Wenn Sie das tun, machen Sie einen Abstecher durch eines der schwimmenden Dörfer. Der größte Teil des Dschungels rund um Sangkhlaburi ist eigentlich ein Nationalpark, nämlich der Khao Laem NP, mit der üblichen Auswahl an wilden Tieren. Dieses Gebiet ist Teil der unteren Tenasserim-Wasserscheide, und die reichlichen Niederschläge speisen eine große Anzahl von Wasserfällen: Thung Nang Khruan, Chok Kradin, Kreng Krawia und andere. Schließlich dient der Distrikt Sangkhlaburi auch als nationale Grenze, die Myanmar vom Norden und Westen her umgibt. Überall sind Spuren der burmesischen Kultur zu sehen, aber die authentischste Kostprobe erhalten Sie, wenn Sie als Drei-Pagoden-Pass zum Grenzübergang gehen. Die Pagoden selbst sind nichts Besonderes, aber selbst auf der thailändischen Seite ist das Ambiente entschieden burmesisch, so wie die meisten Menschen. Der Markt hier ist ein guter Ort, um nach Spezialitäten wie Thanakapulver, eingelegtem Tee und - wenn Sie Fotograf sind - nach ethnischen Porträts Ausschau zu halten. Sangkhlaburi ist mit dem Bus gut an die Provinzhauptstadt Kanchanaburi angebunden, aber von allen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung ist nur der Drei-Pagoden-Pass bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Für den Rest würde man eigene Räder benötigen. Die meisten Gasthäuser in der Stadt können einen Motorradverleih organisieren.

© Istock/wuttichok
© Istock/wuttichok
Sangkhlaburi, Kanchanaburi Province
Sangkhlaburi, Kanchanaburi Province

Der Schriftsteller

Mark Levitin

Mark Levitin

Ich bin Mark, ein professioneller Reisefotograf, ein digitaler Nomade. In den letzten vier Jahren war ich in Indonesien tätig; jedes Jahr verbringe ich dort etwa sechs Monate und die andere Hälfte des Jahres reise ich nach Asien. Davor verbrachte ich vier Jahre in Thailand und erkundete das Land von allen Seiten.

Weitere Reisegeschichte für Sie