Sinnliche Figur aus Der Steinzeit zensiert von Facebook - Venus Von Willendorf

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Das Naturhistorische Museum versteckt einen der berühmtesten archäologischen Funde der Welt, die Venus von Willendorf. Diese sinnliche Figur aus der Steinzeit geriet in die Schlagzeilen, als sie von Facebook zensiert wurde. Neben parietalen Höhlenmalereien aus Altamira in Spanien und der Höhle von Lascaux in Frankreich, die die lokale Flora und Fauna darstellen, ist die Venus von Willendorf das am besten erhaltene und bekannteste Kunstwerk aus der Altsteinzeit. Diese 11 cm hohe Figur einer fettleibigen, unbekleideten Frau ist etwa 30.000 Jahre alt. Sie wurde 1908 in einer Tiefe von 25 cm in einer Sand- und Ascheschicht beim Bau der Eisenbahn in Willendorf in der niederösterreichischen Wachau entdeckt. Er besteht aus Oolith, auch "Eierstein" genannt, einem Sedimentgestein aus kleinen Mineralkugeln, das wahrscheinlich aus der mährischen Lagerstätte Stránska Skála bei Brünn stammt.

Venus von Willendorf ist eine von vielen Venusfiguren aus dem Paläolithikum, die vor allem im 19. und 20. Jahrhundert entdeckt wurden und nackte Frauen mit übertriebenen sexuellen Zügen darstellen. Die Figur stellt eine nackte, symmetrische Frauenfigur dar, mit einem für diese Zeit ungewöhnlich großen Kopf mit einer ausgeprägten Frisur und ohne Gesicht. Die Arme sind dünn und liegen auf den großen Brüsten. Die Hüften sind kräftig, der Bauch und das Gesäß sind sehr ausgeprägt. Die Beine sind verkürzt und die Füße fehlen. Der ursprüngliche kulturelle Sinn und Zweck dieser Artefakte ist nicht bekannt. Es wird vermutet, dass sie Fruchtbarkeitssymbole oder direkte Darstellungen einer Muttergöttin sind. Die Frauenfiguren waren sehr oft in dieser Zeit der Geschichte in Mitteleuropa vor dem Höhepunkt der letzten Eiszeit, wo die Nahrung fehlte und die Bevölkerungsdichte abnahm. Am Ende dieser Ära, vor 20.000 Jahren, wurde Mitteleuropa vom Homo sapiens völlig verlassen.

Heute können Sie die Venus von Willford im Natural History Museum sehen. Lange Zeit war nur ein Exemplar im Museum ausgestellt. Die ursprüngliche Venus wurde erstmals 1998 auf der Ausstellung im Schloss Schönbrunn in Wien der Öffentlichkeit vorgestellt. Anlässlich des 100. Jahrestages der Entdeckung wurde es im Niederösterreichischen Landesmuseum in St. Pölten und am Tag des Fundes direkt in Willendorf am Fundort ausgestellt. Seit 2010 ist sie in Wien im Hochsicherheitsgewölbe des Naturhistorischen Museums zu sehen.

Die übertriebenen sexuellen Merkmale der Statue haben Facebook dazu veranlasst, das vom Plattformnutzer gepostete Foto zu zensieren und zu löschen und es als Pornografie einzustufen. Nach der Intervention des Museums entschuldigte sich das Unternehmen und sagte, dass es eine Ausnahme für Statuen machen wird.


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Der Schriftsteller

Ogi Savic

Ogi Savic

Ich bin Ogi. Als Journalistin und Ökonomin lebe ich in Wien und habe eine Leidenschaft für Skifahren, Reisen, gutes Essen und Trinken. Ich schreibe über all diese Aspekte (und mehr) des schönen Österreichs.

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