© Marie-Madeleine & Giuseppe
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Der Große Bernhardinerpass

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Der 2.473 Meter hohe Grosse Sankt Bernhard-Pass, früher Mont-Joux-Pass genannt, ist eine natürliche Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Durch den Pass, der Martigny im Schweizer Kanton Wallis und Aosta im Aostatal (Italien) verbindet, führt eine teilweise sehr schmale Strasse. Es ist ein zugänglicher Weg für Nicht-Alpinisten, die Berge von oben zu beobachten und spektakuläre Ausblicke auf die westlichen Alpen über Frankreich, Italien und die Schweiz, nicht weit vom italienischen Tal des Mont-Blanc, zu genießen.

Wegen seiner Höhenlage in den Alpen sind der Pass und seine Straße nur zwischen dem 1. Juni und dem 15. Oktober für Reisende mit dem Auto erreichbar. In einigen Jahren war die Öffnungszeit noch kürzer. Mehrere Meter Schnee verbergen den Pass, den man nur mit Skiern oder Schneeschuhen erreichen kann.

Der Große Bernhardinerpass und sein Weg durch die Alpen hat eine lange Geschichte. Bereits in der Jungsteinzeit nutzten die ersten Bewohner des Schweizer Kantons Wallis diesen Weg. Später bauten die Römer eine wichtige Straße, die sich durch den Pass schlängelte, um die Alpen zu überwinden und Kontinentaleuropa zu erobern.

Im Mittelalter war der Große Bernhardinerpass als Mont-Joux-Pass (Mons Iovis) bekannt. Der Pass war ein wichtiger Meilenstein der Via Francigena, einem wichtigen Pilgerweg von Canterbury nach Rom. Ein Teil dieses historischen Weges wurde für das Jubiläum 2000 n. Chr. in Rom restauriert. Damals war es gefährlich, dem Pass zu folgen: Nicht nur die schwierigen natürlichen Bedingungen (Höhe, Wind, Kälte und Schnee), sondern auch die häufigen Raubüberfälle waren eine große Bedrohung für die Reisenden. Der heilige Bernhard von Menthon (auch Aosta oder Mont-Joux genannt), ein Erzbischof von Aosta, hatte den Ehrgeiz, die Sicherheit dieses Weges wiederherzustellen: So entstand um 1050 das Große Bernhardiner-Hospiz. Es ist auch heute noch ein Hospiz für Reisende.

Am 1. Mai 1800 starb hier auch Napoleon Bonaparte mit einer Armee von 40.000 Mann und schwerer Artillerie, um die österreichisch-ungarische Armee zu überraschen. Sie besiegten die österreichisch-ungarische Armee im Juni in den Schlachten von Montebello und Marengo. Dieser historische Moment wurde in einem Gemälde des berühmten Jacques-Louis David mit dem Titel "Napoleon Bonaparte überquert die Alpen am Großen St. Bernhard-Pass" dargestellt.

Bild © Credits zu Pschenichka

Die Bernhardinerrasse ist weltweit bekannt, aber nur wenige Menschen kennen ihre Geschichte. Diese Rasse wurde Anfang des 18. Jahrhunderts im Großen St. Bernhard Hospiz gegründet. Diese Hunde wurden ursprünglich zur Bewachung des Hospizes aufgezogen. Sie sind aber vor allem als einer der besten Bergrettungshunde bekannt. Das kleine Alkoholfass um den Hals ist nur eine Legende für Touristen!

Bild © Credits an Emmepiphoto

Wenn Sie Lust auf einen Spaziergang zum Großen Sankt Bernhard-Pass haben, vergessen Sie bitte nicht, dass er sich in großer Höhe befindet. Bitte überprüfen Sie vor dem Aufstieg die Wetterbedingungen und stellen Sie sicher, dass Sie entsprechend ausgerüstet sind. Die Wanderer werden mit einer herrlichen Aussicht über das Val d'Entremont (Schweiz) und das Tal des Grossen St. Bernhard (Italien) belohnt. Von Bourg-Saint-Bernard und Saint-Rhémy en Bosses, den jüngsten Dörfern der Schweiz bzw. Italiens, sind es ca. 2h30. Sie werden immer willkommen sein, im Hospiz des Großen St. Bernhard oder einfach nur für eine Pause auf Ihrem Weg. Schlafen und eine warme Mahlzeit im Hospiz ist ziemlich erschwinglich.


Der Schriftsteller

Marie-Madeleine & Giuseppe Renauld

Marie-Madeleine & Giuseppe Renauld

Marie-Madeleine und Giuseppe sind ein Paar, das in Genf, Schweiz, lebt. Beide sind leidenschaftlich interessiert an Reisen, Geschichte, Kulturen und traditionellem Essen. Sie erzählen Geschichten über Brüssel und Südbelgien sowie das italienische Tal von Mont-Blanc und Umgebung.

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