© Mark Levitin
© Mark Levitin

Danang: wo Fotografen einen Preis gewinnen wollen

3 Minuten Lesedauer

Dieser Artikel wird mit Hilfe eines Algorithmus übersetzt.

Dieser Text wurde ins Deutsch übersetzt aus der Originalsprache English.

Die moderne Stadt Danang wird von Touristen kaum wahrgenommen, außer als Durchgangsstation zwischen der historischen Stadt Hoi An und der alten Kaiserstadt Hue. Das ist teilweise verständlich, denn Danang sieht aus wie eine durchschnittliche asiatische Stadt, funktional, aber wenig einladend. Die einzige Attraktion ist die neu gebaute und stark beworbene Brücke mit dem feuerspeienden Drachen. Andererseits ist die Stadt ein guter Ausgangspunkt für die Erkundung der Gegend, die von wunderschönen Meereslandschaften und den berühmten Marmorbergen geprägt ist - Berge aus echtem Marmor, mit Höhlentempeln und Kunsthandwerkerwerkstätten. Die Buchten um Danang sind für Fotografen von besonderem Interesse, da sie einen guten Einblick in die traditionellen Fischereitechniken und das Sammeln von Meeresalgen bieten - Aufnahmen von riesigen Fischnetzen, die sich vor dem rötlichen Abendhimmel abzeichnen, und Luftaufnahmen von Algenfeldern haben schon einige Fotopreise gewonnen.

Danang selbst

© Istock/Sean Kruger
© Istock/Sean Kruger

Die einzige wirkliche Sehenswürdigkeit der Stadt Danang ist die berühmte Drachenbrücke. Sie wurde 2013 fertiggestellt und wäre eine ganz gewöhnliche Autobrücke, wären da nicht die beiden Metalldrachen, die sie auf beiden Seiten flankieren. In den Wochenendnächten (Samstag und Sonntag) werden die Drachen eingeschaltet, um Feuer zu speien und Wasser zu spucken. Nun ja, es handelt sich um östliche Drachen, und Wasser- und Feuergeister sind wahrscheinlich eine Hommage an die europäische Folklore. Ansonsten sollten Fotografen den geschäftigen Fischereihafen besuchen - am Morgen, um das Ausladen des nächtlichen Fangs zu fotografieren, oder um die Mittagszeit, um eine der klassischen Aufnahmen zu machen: eine vietnamesische Fischerin, die ein durchscheinend blaues Netz repariert. Der Berg Son Tra in unmittelbarer Nähe der Stadt eignet sich für einen Spaziergang in der Natur und einen Blick auf den Sonnenuntergang. Halten Sie Ausschau nach Affen - wenn Sie Glück haben, können Sie einen der seltenen Douc-Languren sehen, obwohl die Marble Mountains eine bessere Chance bieten.

Marmorberge

© Mark Levitin
© Mark Levitin

Einst als "Fünf-Elemente-Berge" bekannt und später von den Franzosen umbenannt, sind die Marmorberge genau das: fünf Gipfel, die hauptsächlich aus Marmor bestehen. Da das Mineral nicht nur edel aussieht, sondern auch leicht zu bearbeiten ist, wurden hier seit frühen Jahrhunderten n. Chr. Höhlen und Grotten angelegt - zusätzlich zu den natürlichen, die erweitert wurden. In Friedenszeiten dienten solche Höhlen als Tempel, in Kriegszeiten als Unterschlupf. Heutzutage ist nur noch einer der fünf Berge für Touristen zugänglich, aber die Höhlentempel sind majestätisch. Das beeindruckendste Heiligtum ist die Huyen Khong-Höhle mit ihren Krieger- und Götterstatuen und der strategisch platzierten Beleuchtung. Aber auch der Rest ist sehenswert. Sie sind alle wunderschön: Linh Nham, Dong Tang und andere Höhlen, eine Reihe von Pagoden und die Aussicht von Dinh Thoung Thai, dem Gipfel. Sogar die alten Treppen und Tore, die zu dem Komplex führen, sind sehr stimmungsvoll, fast so, dass man an die vietnamesische Dreifach-Religion glauben könnte (oder vielleicht an Tolkiens Elfen). Hier wurde auch Marmor für das Kunsthandwerk abgebaut, aber in letzter Zeit wurde diese Praxis verboten, weil man befürchtete, dass die Berge sonst bald verschwinden könnten. Das Heer der Steinmetze in der Nähe des Eingangs musste auf importierte Materialien ausweichen, was aber die Menge der entlang der Zufahrtsstraße ausgestellten Statuen nicht verringert hat. Das ist schon für sich genommen einen Blick wert - als kostenlose Open-Air-Kunstgalerie.

Marble Mountains, Danang
Marble Mountains, Danang
81 Huyền Trân Công Chúa, Hoà Hải, Ngũ Hành Sơn, Đà Nẵng 550000, Vietnam

Nördlich von Danang

© Mark Levitin
© Mark Levitin

Das Gebiet nördlich von Danang hat nicht viele historische Attraktionen zu bieten, dafür aber einige der schönsten Meereslandschaften Vietnams. Die Eisenbahnstrecke über den Hai-Van-Pass ist allein schon wegen der vielen Touristenansichten eine Fahrt wert. Fotografen müssen die gleiche Strecke zu Fuß oder mit dem Motorrad zurücklegen und an den besten Aussichtspunkten anhalten. Am Ende der Straße befindet sich die Bucht von Lang Co mit einigen Stränden und ohne große Wellen, dafür aber mit einer Reihe typisch zentralvietnamesischer Hebelnetze - riesige Geräte, die mit einem Schraubenschlüssel bedient werden. Bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang bieten sich hier preisgekrönte Aufnahmen an. Ein weiteres Gebiet, in dem Fotofreunde die Chance haben, einen Wettbewerb zu gewinnen, ist Ran Nam O. Diese kleine Bucht, die mit Algen bedeckt ist, die wie das grüne Haar einer Meereshexe wuchern, sieht schon für sich genommen seltsam genug aus, und die Boote der Algensammler sorgen für menschliches Interesse.

Hai Van pass, Danang
Hai Van pass, Danang
Hải Vân Pass, Lăng Cô, Phú Lộc, Thua Thien Hue, Vietnam
Lang Co Bay, Hue
Lang Co Bay, Hue
Lăng Cô, Phú Lộc, Thua Thien Hue, Vietnam

Der Schriftsteller

Mark Levitin

Mark Levitin

Ich bin Mark, ein professioneller Reisefotograf, ein digitaler Nomade. In den letzten vier Jahren war ich in Indonesien tätig; jedes Jahr verbringe ich dort etwa sechs Monate und die andere Hälfte des Jahres reise ich nach Asien. Davor verbrachte ich vier Jahre in Thailand und erkundete das Land von allen Seiten.

Weitere Reisegeschichte für Sie