Die eiszeitlichen Babys aus Krems

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Die Stadt Krems ist ein Tor zur Wachau, dem Tal der besten Weißweine und Orangengold der Wachauer Aprikosen und Heimat der eiszeitlichen Babys. Es liegt am linken Donauufer in Niederösterreich, 70 km westlich von Wien. Die Stadt und ihre Umgebung sind in archäologischen Kreisen sehr bekannt für ihre Stätten aus der Steinzeit. Berühmte Venusfiguren, eine auf Facebook zensierte Venus von Willendorf und das älteste bekannte Beispiel einer bisher entdeckten Darstellung eines Menschen - die Venus von Galgenberg - wurden hier gefunden.

Gravettian - Mammutjäger

Die Ausgrabungsstätte Krems-Wachtberg ist eine der wichtigsten und am intensivsten erforschten archäologischen Stätten in Mitteleuropa. Die meisten Funde stammen aus der Spätsteinzeit, vor dem Aufkommen der Landwirtschaft, als sich der anatomisch moderne Mensch, der Homo sapiens, in ganz Eurasien ausbreitete und die Neandertaler auslöschte. Die Stätte ist gekennzeichnet durch die große Anzahl von Artefaktfunden, die den Gravettiern gehörten, die in der bitterkalten Zeit der europäischen Vorgeschichte lebten. Die östlichen Gravettianer, die früher in Mitteleuropa lebten, waren erfahrene Mammutjäger. Da sie eine komplexe Jagdkultur besitzen, sind die meisten Funde Jagdwerkzeuge wie Pfeilspitzen, stumpfe schwarze Messer und Bumerangs. Ihre Bestattungsrituale beinhalteten das Begräbnis einfacher Opfergaben, die zu diesem Zweck gemacht wurden, und persönliche Verzierungen, die dem Verstorbenen gehörten. Sie wurden immer in das Grab gelegt.

Die frühesten Gletscherfunde auf dem Wachtberg stammen aus dem 17. Jahrhundert, als die Mammutknochen freigelegt wurden, die zunächst als "riesige Riesenkörper" galten. Seitdem wurden die umfangreichen Ausgrabungen durchgeführt. Die letzte und wichtigste Ausgrabung aus den 2000er Jahren brachte sensationelle Ergebnisse. Ein Baby-Zwillingsgrab wurde gefunden.

Die eiszeitlichen Babys

Die verstorbenen Neugeborenen wurden in einer ovalen Grube begraben, mit roter Kreide bestreut und mit einem Mammut-Scapula bedeckt. Eine Elfenbeinperlenkette als Grabbeigabe und eine komplexe Grabkonstruktion zeugen von der Bedeutung der Kinder in der Gesellschaft. Bei der Ausgrabung wurde zunächst ein Mammut-Schulterblatt freigelegt. Auf der Unterseite gab es deutliche Spuren der Handhabung. Ein Grab, in dem die erhaltenen Skelettreste von zwei Säuglingen des frühen Homo sapiens begraben wurden, wurde nach der Entfernung des Schulterknochens, der ihn bedeckte, entdeckt. Zwei Kinder waren wahrscheinlich die Zwillinge, die während oder kurz nach der Geburt gestorben waren. Diese Funde eines gut erhaltenen 32.000 Jahre alten Kindergrabes aus der Eiszeit sind die ältesten in Österreich. Das Grab gilt als das älteste Grab dieser Art der Welt und ist einzigartig, da die Skelette von Kleinkindern bis zu drei Jahren, aus der Zeit des frühen Homo sapiens, nie zuvor entdeckt wurden.

Ein Jahr später wurde in unmittelbarer Nähe dieser Funde ein weiteres, weniger erhaltenes Kindergrab ausgegraben.

Das rekonstruierte Grab der Kremser Eiszeitbabys ist im Naturhistorischen Museum Wien zu sehen.

NhM Naturhistorisches Museum Wien
NhM Naturhistorisches Museum Wien
Burgring 7 (Rollstuhlfahrer, Personal, Lieferanten)/ Eingang Besucher: Maria Theresien Platz, 1010 Vienna, Austria

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Der Schriftsteller

Ogi Savic

Ogi Savic

Ich bin Ogi. Als Journalistin und Ökonomin lebe ich in Wien und habe eine Leidenschaft für Skifahren, Reisen, gutes Essen und Trinken. Ich schreibe über all diese Aspekte (und mehr) des schönen Österreichs.

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